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Konfigurationsvarianten

Ausfallssicher
Die beiden Linux Server arbeiten in einem Cluster, d.h. banqpro/läuft auf einem der beiden Server, falls dieser Server ausfällt, wird banqpro/auf dem anderen gestartet.

Die beiden Server sind über ein Storage Area Network (SAN) mittels FibreChannel verbunden.

Abhängig von Transaktionsvolumen und Workload kann banqpro/ und Oracle auch auf getrennten Servern (Clustern) betrieben werden.

Datenbank Load Balancing
Die Datenbank für banqpro/kann auch auf beiden Servern gleichzeitig betrieben werden (mit Lastausgleich zwischen den Servern), dazu ist die Oracle Option „Real Application Cluster (RAC) notwendig.
Beim Ausfall eines Server kann ohne Datenverlust auf dem 2. Server weitergearbeitet werden. Der Oracle RAC sorgt auch in diesem Fall für eine konsistente Datenbank durch Bereinigung der offenen Transaktionen (mit dem Oracle RAC ist auch ein schnelleres Failover möglich, da immer auf beiden Servern die Datenbank läuft).

Desaster Tolerant
Die desastertolerante Lösung weist folgende Merkmale auf:
An zwei verschiedenen Standorten befinden sich Linux Server Systeme (Einzelsysteme oder Cluster). Falls ein Datenbank Cluster verwendet wird, kann auf diesem mit der Oracle Option „RAC“ auch ein Load Balancing betrieben werden.

Die beiden unabhängigen Systeme sind über ein Storage Area Network (SAN) mittels Fibre Channel verbunden. Für eine desastertolerante Lösung ist eine synchrone Datenreplikation auf Storage Ebene notwendig, diese kann z.B. mit Continous Access auf einem EVA System erreicht werden.

Im Fehlerfall (Ausfall des Primärrechenzentrums) wird vom Systemmanagement eine Entscheidung zum Desaster Failover gefällt und eine Failoverprozedur durchgeführt. Danach kann auf dem die Applikation ohne Datenverlust auf dem Ausweichrechenzentrum wieder zur Verfügung gestellt werden. Dieser Umschaltvorgang erfordert ein Eingreifen qualifizierter Systemadministratoren.

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